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Wasserarbeitshunde

Welcher Retriever liebt nicht das Wasser, ist kaum zu halten, wenn er nur schon einen Tümpel von weitem sieht, sei er noch so schlammig und stinkig, das Bad muss unbedingt sein! Sehr zum Leidwesen des schwer geprüften Besitzers...

Nun, es gibt einen Hundesport, welcher unter Retriever Freunden nur wenig bekannt ist: der Wasserarbeitshund, (WAH) mit welchem man an Wasserarbeits Prüfungen teilnehmen kann. Diese etwas andere Arbeit mit einem Retriever bringt nicht nur dem Hund, sondern auch seinem Führer viel Spass und Abwechslung. Allerdings sollte der Führer keine Scheu vor Schlauchbooten, Wind, Wasser und Wellen haben, sollte sich ein wasserabweisendes, warmes Fell, sprich Tauchanzug zulegen und notabene sind Schwimmkenntnisse von Vorteil.

Der Retriever bringt all diese Voraussetzungen mit, zudem hat er die natürliche Veranlagung zum Apportieren. Er muss nämlich so allerlei aus dem Wasser ans Ufer und vom Ufer ins Wasser „apportieren". Zum Beispiel aus dem Wasser ein Boot ans Ufer ziehen, einen Taucher zurück ins Boot oder ans Ufer holen. Vom Ufer einen Rettungsring einem Taucher bringen, eine Rettungsleine zu einem Boot bringen und vieles mehr. Er lernt auch, einen bewusstlosen Taucher, der auf dem Wasser treibt, am Arm zu fassen und zum Boot zu bringen. Das sind keine leichten Aufgaben, es braucht einiges an Geduld und Zeit bis diese Anforderungen Prüfungsreif sind. Auch lernen die Hunde aus dem Boot ins Wasser zu springen, tönt ganz einfach, ist es aber nicht. Es braucht viel Vertrauen vom Hund zu seinem Führer einfach so aus dem Boot ins Wasser zu springen, der Führer bleibt nämlich im Boot und der Hund muss hinter dem Boot her schwimmen. Wobei wir bei einer weiteren Aufgabe, dem Distanz schwimmen wären, wobei der Hund eine Strecke von 200, 400 oder gar 1000 Metern zurücklegen muss. Da der Retriever ja ein ausgezeichneter, ausdauernder, begeisterter Schwimmer ist, sollten bei entsprechender Vorbereitung auch die 1000m zu bewältigen sein. Dass es für diese Arbeiten eine gute Kondition und einiges an Ausdauer braucht, geht auch aus dem Reglement hervor: die WAH 1 darf ein Hund erst ab 18 Monaten ablegen, WAH 2 ab 24 Monaten, WAH 3 und 4 ab 36 Monaten. Last but not least sollte auch regelmässig Unterordnung gearbeitet werden, da die WAH Prüfungen aus zwei Teilen bestehen: Unterordnung und Wasserarbeit. In der Unterordnung sind einige Elemente enthalten welche speziell für WAH konzipiert wurden. Das Reglement für WAH kann bei der TKGS bezogen werden.



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