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Katastrophenhunde

Der Weg, bis ein Hund in einem Katastrophenfall eingesetzt werden kann, ist lang und mit viel persönlichem Engagement des Hundeführers verbunden. Die Ausbildungszeit eines K-Teams dauert in der Regel zwei bis vier Jahre.

Als K-Hunde sind auch Retriever (Rüden und Hündinnen) bestens geeignet. Die Tiere können bis ins hohe Hundealter eingesetzt werden.

Heute werden an einen ausgebildeten Katastrophenhund drei Anforderungs-Schwerpunkte gestellt:

  • Er muss ausdauernd und intensiv nach Witterung von Menschen suchen, die unter irgend welchen Trümmern eingeschlossen und von irgend welchen Materialien überdeckt sind.

  • Er darf sich dabei von keinerlei Schwierigkeiten ablenken lassen, weder von zerrissenem Terrain, das sich seiner Fortbewegung entgegenstellt, noch von der Arbeit von Rettungsmannschaften oder dem Lärm von Rettungsmitteln, noch von penetranten Gerüchen wie Rauch oder Lebensmitteln.

  • Menschliche Witterung, die aus der Tiefe dringt, hat er aus allen anderen Gerüchen herauszudifferenzieren und anzuzeigen.

Während seiner Grundausbildung lernt der Hund zuerst, durch Scharren und Bellen seinem Meister anzuzeigen, wo menschliche Witterung austritt.

In Randtrümmern kann der Hund dann das Gelernte vom Anzeigeloch in die Trümmer umsetzen und lernt, dass auch hier menschliche Witterung aus Trümmern kommen kann, die durch Scharren und Bellen angezeigt werden muss. Gestuft nach den Fortschritten von Hund und Führer werden jetzt das Suchgebiet ausgedehnt und die Anforderungen an das K-Team erhöht.

Abgerundet wird die Ausbildung mit dem Begehen von Hindernissen. Hier geht es darum, dass der Hund lernt, sich auf beweglichem oder unangenehmem Untergrund ruhig, sicher und vom Führer auf Distanz führbar fortzubewegen.

Der ausgebildete K-Hund arbeitet selbständig in dem ihm zugewiesenen Bereich, lässt sich aber von seinem Führer auf Distanz leiten, falls sich ihm z. B. Gefahren in den Weg legen, die der Hund nicht wahrnehmen kann. Den Austritt von menschlicher Witterung hat der Hund selbständig und ohne Beeinflussung durch den Führer anzuzeigen.

Weiter Infos zu diesem Thema finden Sie unter:

http://www.redog.ch

© Bilder und Texte wurden uns freundlicher Weise von der REDOG zur Verfügung gestellt.

REDOG: Schweizerischer Verein für Kathastrophenhunde.
Interssierte wenden sich bitte:

praesident@redog.ch



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