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Sehbehinderte

Die Ausildung von Blindenführhunden ist eine sehr anspruchsvolle und aufwendige Aufgabe, sodass nur gut geeignete Hunde ausgebildet werden.

Die Ausbildung von Hunden für Sehbehinderte hat in der Schweiz eine lange Tradition. Wurden zu Beginn alle möglichen Hunderassen mittlerer Grösse eingesetzt, so werden heute fast ausschliesslich Labrador Retriever ausgebildet.

Die Ausbildung erfordert gute Intelligenz, Lernfreude, Ausdauer, sicheres Wesen und gute soziale Vetrträglichkeit mit Menschen und Tieren, Eigenschaften die der rassetypische Labrador in hohem Masse mitbringt.

Stiftung Schweizerische Schule für Blindenführhunde Allschwil

Die Schweizerische Schule für Blindenführhunde Allschwil ist seit 1972 in Allschwil bei Basel domiziliert. Die Institution hat die wichtige soziale Aufgabe übernommen, gute Blindenführhunde zu züchten, auszubilden, bei sehbehinderten Menschen einzuarbeiten und die Gespanne zu betreuen.

Eine geeignete Zucht von Labrador-Retrievern

Eine gesunde Konstitution, ein sicheres, selbständiges Wesen, Arbeits- und Zugfreudigkeit sowie Freundlichkeit gegenüber Menschen und Artgenossen sind wichtige Eigenschaften eines guten Blindenführhundes. Um die zeit- und kostenaufwendige Suche nach geeigneten Hunden zu vermeiden und um den Sehbehinderten, einen guten, gesunden und langlebigen Blindenführhund zu sichern, hat sich die Blindenführhundeschule Allschwil bereits vor zwanzig Jahren für eine eigene Zucht von Labrador-Retrievern entschieden.

Patenfamilien

Mit zwölf Wochen kommen die Welpen in sorgfältig ausgewählte Patenfamilien, die dem Junghund eine möglichst ausgeglichene und abwechslungsreiche Jugendzeit bieten. Eine gezielte Umweltgewöhnung durch Ausgänge in die Stadt und über Land gibt dem Junghund die nötige Sicherheit.

Ausbildung

Mit viel Einfühlungsvermögen, Fachwissen und einer systematischen Ausbildungsmethode bilden die Führhundetrainer ihre Schüler zu sicheren und zuverlässigen Blindenführhunden aus. Diese lernen Hindernisse aller Art, selbst in Kopfhöhe des Menschen, zu umgehen und dem Sehbehinderten Fussgängerstreifen, Verkehrsmittel, Treppen, Türen, Billettschalter, freie Sitzplätze und vieles mehr anzuzeigen.

Einarbeitung des Führhundes beim Sehbehinderten und Nachbetreuung

Die dreiwöchige Einarbeitung des Führhundes findet am Wohnort des Sehbehinderten statt und wird von einem erfahrenen Ausbilder vorgenommen. In der Regel dauert sie drei Wochen.

Während der ganzen Lebensdauer des Führhundes betreut die Schule die Gespanne. Im Fall von Wohnungs- oder Arbeitsplatzwechsel steht der Ausbilder für das Erarbeiten neuer Wege zur Verfügung. Bei Erkrankung des Sehbehinderten, wenn der Hund selbst eine aufwendige Pflege benötigt oder wenn es darum geht, für einen alten Führhund einen guten Platz zu suchen, ist die Schule zur Stelle. Eine weitere Art der Nachbetreuung sind die organisierten regionalen Weiterbildungskurse und die Wanderwochen.

© Stiftung Schweizerische Schule für Blindenführhund Allschwil
    Markstallstrasse 6, 4123 Allschwil
    Telefon 061 487 95 95, Fax. 061 487 95 90

    E-mail:     info@blindenhundeschule.ch
    Website:  www.blindenhundeschule.ch




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